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Kapitel X: Zeitreisen und andere Widrigkeiten

Nachdem unser Held seine Kronkorkenzackenzählmaschine gebaut hatte, verlor er ziemlich schnell das Interesse daran. Es war ja immer das Gleiche: Bier aufmachen, den Kronkorken durch die Maschine jagen und feststellen, dass es immer 21 Zacken waren. Egal, welches Bier er ausprobierte. Eine neue Aufgabe musste her! Nur was? Und wozu? Er hörte seinen märchenhaften Tischen zu, aber auch das ödete ihn an. Man müsste einfach ganz woanders sein. In einer Zeit, in der noch alles in Ordnung war. In einer Zeit, die für ihn noch Aufregendes bereit hielt. In einer Zeit...

Aber wie uns aus früheren Geschichten bekannt ist, war es für den kleinen Gegenwicht nicht ratsam, sich etwas zu wünschen, denn es konnte in Erfüllung gehen. Und tatsächlich: SWOSCHHHH - und schon befand er sich im alten Rom. "A zefix, des gibds ja ned! Wos soi na dea Gramf? So a Blädsinn!!! Wo bin i denn iats?"

Wie so üblich erging sich der kG in einer Schimpftirade, die mehrere Minuten andauerte. Während er so vor sich hin grantelte, kam ein Römer vorbei, der unserem Helden belustigt zusah und zuhörte. Der Gegenwicht, gerade voll in seinem Element, der Luft, sah den tunikagewandeten Antikler an und meinte: "Mei, schau hoid ned so debbad! Vena laus amoris, pax, trux, goris!" Der Römer grinste und meinte: "Wenn i a Laus am Oa häd, dad i des scho macha. Oba i hob koane Leis am Oa oda sunsdwo, eiso schba i ma des."

Diese Überraschung, dass der Römer der bairischen (nein, kein Tippfehler: wenn es um die Sprache geht, wird das Adjektiv zu Bayern mit "i" geschrieben! Duden, S.201) Sprache mächtig war, traf ihn wie ein Schlag. Die schmerzende Backe missachtend sprach der kG: "Ja mi leggsd am Oasch! I glaub, i häng! Wos isn iatz bassiad? Wieso reeddsdn du boarisch?" Der 573-Typ grinste lässig: "Ja mei, glaubsd denn du, dass du da easchde Zeidreisende bisd, den i sieg?" - "Ja, wemmas genau nimmt, na bin i ga koa Zeidreisnda. I bin a Wunschreisnda." Jetzt war der Römer verwirrt.

30.11.07 11:49


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Blödsinn per Post

Grüße aus den Flitterwochen: 

Hier gibt´s Geckos, ach wie schön,
und im Zimmer einen Föhn,
wo ich nie weiß, wie man ihn schreibt,
doch das ´h`das bleibt.
Jürgen liegt grad neben mir
und ich sollte schreiben dir
einen schönen Gruß vom Gatten,
wohl aber kaum von diesen Ratten,
die haben ihren Lebensraum
unterm Haus, man glaubt es kaum!
In diesem Sinne

lass ich das Gespinne


 Grüße aus Barcelona:
Ich bin in Barcelona,
weil ich da noch nie war;
hier ist es richtig schön,
da kann man so viel seh’n.
Wir sind viel gegangen,
kein Wunder bei den langen
Straßen und so weiter-
da wird man richtig heiter.
Die Füß tun weh und ja, sie stinken,
höchste Zeit, ein Bier zu trinken!

Grüße aus Weimar:
Ja, in Weimar, da ist’s schön,
da kann man ein paar Sachen seh’n.
Goethehaus und Schillerhaus
und auch Goethes Gartenhaus,
der nette Park gleich an der Ilm,
all das habe ich auf Film.
In Jena sind wir auch gewesen,
recht gering sind hier die Spesen.
Auf die Wartburg fahr’n wir morgen,
ohne Stress und ohne Sorgen.
Uns gefällt es wirklich gut,
drum beweisen wir jetzt Mut:
hiermit teilen wir dir mit:
s’nächste Mal fahr’n wir zu dritt!

Von der Studienfahrt:

Berlin ist eine schöne Stadt,
wenn man Zeit und Muße hat,
viel zu sehen gibt es hier,
viel Geschichte, viel Pläsier.
Die Schüler sind erstaunlich brav,
erinnern an ’ne Herde Schaf’.
Fotos hab ich auch gemacht,
auf denen die Gesellschaft lacht,
und jetzt grüß ich dich ganz herzlich,
ich vermisse dich hier schmerzlich.
30.11.07 11:56





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